Die britische NGO 10:10 wollte mit einem drastischen Video ganz in der Tradition des schwarzen Humors den Klimawandel wieder ins Bewusstsein bringen. Doch explodierende Kinder sind nicht lustig, befand die öffentliche Meinung - woraufhin die Klimaschützer schnell klein beigaben.
Die Abkürzung CCS steht für "Carbon Capture and Storag", also die Abscheidung und Lagerung von CO2. Ziel dieser Technik ist es, das klimaschädliche CO2 aus den Abgasen von Kohlekraftwerken herauszufiltern und in komprimierter Form unterirdisch zu lagern. Bei Laien und Experten ist CCS gleichermaßen umstritten.
Ab Juli 2010 wird es keine staatliche Förderung mehr für Solaranlagen auf Ackerflächen geben. So hat es der Bundestag mit der Mehrheit von Union und FDP Anfang Mai beschlossen.
Nur 25 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland sind energetisch saniert, dabei werden immerhin 30 Prozent des bundesweiten Energieverbrauchs durch Privathaushalte verursacht. Und alleine 75 Prozent davon entfallen auf die Raumwärme, also das Heizen. Darüber, wie die energetische Sanierung des Mietbestands voranzutreiben ist, wird zwischen Vertretern von Mietern und Vermietern hitzig diskutiert. Einig sind sich beide Seiten allerdings in einer Forderung: Der Staat soll diese Maßnahmen finanziell fördern.
Schornsteinfeger sind schon lange nicht mehr nur fürs Kontrollieren des Schadstoffausstoßes der Heizung zuständig. Mittlerweile ist der Kaminkehrer auch Experte für das Energiesparen und berät Hauseigentümer und Mieter rund um das Thema Energie. Oswald Klein (Obermeister, links) und Robert Steidl (Spezialist für Energieberatung, rechts) von der Kaminkehrerinnung Oberbayern sprachen mit uns über energetische Sanierungen.
Zu diesem Thema haben uns viele Anfragen erreicht. Nachfolgend eine davon - mit der Antwort von Vattenfall Europe Nuclear Energy.
Einige von ihnen sollten schon 2009 abgeschaltet werden, andere spätestens in elf Jahren. Nun wird über eine Verlängerung der Laufzeiten diskutiert.
In der aktuellen Ausgabe von LUX haben Dr. Holger Krawinkel, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., und Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher e.V., kontrovers über die Absenkung der Vergütungssätze für Fotovoltaikanlagen diskutiert.
"Ab 1. September 2009 ist der Verkauf aller matten Glühlampen sowie klarer Glühlampen mit 100-Watt und mehr EU-weit verboten. Klare 75-Watt-Glühlampen dürfen ab 1. September 2010 und 60-Watt-Glühlampen ab 1. September 2011 nicht mehr verkauft werden. Bis September 2012 soll die klassische Glühbirne ganz aus den Regalen verschwinden und durch Energiesparlampen ersetzt werden. Und das ist gut so - sowohl für das Klima als auch für die Verbraucher.









